Wie OTAs wirklich Geld verdienen: Die 15–25 % Provision, über die niemand spricht
Wenn Sie auf einer großen OTA ein Zimmer für 240 € buchen, landen etwa 36 bis 60 € davon nie beim Hotel. Sie gehen als Provision an die Plattform. Die Standardprovision von Booking.com liegt bei rund 15 %, in den USA häufig bei 18–25 %, sobald Hotels an „Preferred Partner"- oder „Genius"-Programmen teilnehmen. Expedias Expedia-Collect-Modell liegt typischerweise bei 18–25 %. Das ist kein Aufschlag auf den Preis – es wird aus dem Preis herausgeschnitten, den das Hotel selbst einhalten muss.
Warum das Hotel Ihnen nicht einfach weniger berechnen kann
Ratenparitätsklauseln verbieten Hotels vertraglich, auf ihrer eigenen Website einen niedrigeren Preis zu veröffentlichen als auf Booking.com. Das bedeutet: Die Provision wird geschluckt – Hotels subventionieren effektiv die OTA, indem sie 15–25 % weniger Umsatz pro Zimmer akzeptieren. Der Listenpreis bleibt identisch, damit Sie als Reisender nie sehen, wie die Marge aufgefressen wird.
Wie viel zieht die OTA-Branche jährlich ab?
Booking Holdings meldete 23,7 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2023, Expedia Group 12,8 Mrd. USD. Fast alles davon ist Provision, nicht eigenes Inventar. Zum Vergleich: Das entspricht etwa dem gesamten Jahresumsatz der globalen Kreuzfahrtbranche – eingezogen rein als Vermittlungsgebühr zwischen Hotel und Gast.
Wo sich die Lücke auftut
Weil die OTA 15–25 % abschöpft, kann jeder Kanal, der diese Schicht umgeht – Wholesale-Feeds, Bettenbanken, Treueportale, Reisebüroverbände – dasselbe Zimmer legitim günstiger verkaufen und trotzdem profitabel sein. Genau diese Preislücke macht Vacayos sichtbar. Das Hotel verliert kein Geld, und der Reisende kassiert die Provision, die sonst an den Zwischenhändler ginge.
Die Erkenntnis
Der „Rabatt", den Sie auf Booking.com sehen, ist kein Rabatt. Er ist der reguläre Preis, minus Bookings 15–25 % Anteil, per Vertrag eingefroren. Diese einzige Tatsache zu verstehen verändert, wie Sie für den Rest Ihres Lebens Hotelzimmer buchen.
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